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Arbeit mit zerstörerischen Beziehungsintrojekten in der körper- und traumaorientierten psychoanalytischen Arbeit
Dr. Tilmann Moser (Freiburg i.B.)
Das Kind hinter den Täterintrojekten steckt voller Angst. Loyalität und Dankbarkeit binden es an die Schutzfiguren. Diese liefern sich einen Machtkampf mit dem Therapeuten, sie wollen ihren Monopolanspruch nicht aufgeben. Es ist wichtig, die Introjekte zu externalisieren, ihnen Stimme und Raum zu geben, ihre Geschichte zu erforschen und ihre lebensrettende Funktion zu würdigen. Dann kann ihre Omnipotenzphantasie schrumpfen.
Datum:
15.06.2012 bis 16.06.2012
1. Tag: 10.00 - 18.00 Uhr
2. Tag: 09.00 - 17.00 Uhr
Teilnehmer:
Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, alle in Praxen oder Einrichtungen therapeutisch Tätige, Traumatherapeuten, Traumafachberater, Traumapädagogen
Kosten:
240,00 € (Anmeldung u. Überweisung bis max. 15.03.2012)
280,00 € (bis Anmelde- u. Überweisungsschluss 01.06.2012)
Hinweis:
Fortbildungspunkte werden bei der OPK - Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer beantragt
Infos zum Dozenten
Dr. Tilmann Moser (Freiburg i.B.)
Dr. Tilmann Moser, geboren 1938, ist Psychoanalytiker und Körperpsychotherapeut in Freiburg (Breisgau). Er studierte Philologie, Soziologie und Politik und absolvierte seine Ausbildung zum Psychoanalytiker am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt.
Zu seinem besonderen Verdienst gehört die Revolutionierung des
klassisch-analytischen Settings im Rahmen der modernen analytischen Körperpsychotherapie wo er durch die Einführung von szenischen Arbeiten in der Dyade und dem Ermöglichen von heilsamen körperlichen Berührungen
Pionierarbeit leistete und unermüdlich dafür streitet und wirbt.
Seine Arbeitsschwerpunkte liegen v. a. in den Bereichen Psychoanalyse und Körperarbeit und Psychoanalyse und Gesellschaft. Er ist Autor zahlreicher Publikationen.
Literatur:
Moser, T. (1997): Dabei war ich doch sein liebstes Kind
Kösel-Verlag, München
Moser, T. (1996): Dämonische Figuren
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main